Wallhalben

Der Name des Ortes kommt eindeutig von dem Gewässer Wallhalbe (Wallalb). Er wurde im Jahr 1270 erstmals erwähnt. Er war schon im Mittelalter Amts- und Gerichtssitz und bekam von den Leiniger Herren fünf Märkte im Jahr genehmigt. Im 18. Jahrhundert ließen sich nach den Kriegswirren wieder Siedler nieder und schufen wieder einen Marktflecken mit einem geordeneten Gemeinwesen. Begünstigt wurde die Entwicklung durch Gründung der Großgerberei Wild.
Auch der Bau einer Schuhfabrik im Jahr 1958 mit zeitweie 500 Beschäftigten wirkte sich günstig aus. Leider schloss die Fabrik im Jahr 1985 wieder. 

Im Jahr 1968 schlossen sich die Orte Wallhalben und Oberhausen in die Gemeinde Wallhalben-Oberhausen (ab 1972) zusammen.

 

Das Klappern der Mühlräder war einst die Erkennungsmelodie des Wallhalbtales. Heute ist dieses Tal mit seinen 13 Mühlen ein Geheimtipp für die Freunde der pfälzischen Wandergebiete. Noch immer ist ein Hauch von Mühlenromantik zu spüren, wenn der Wanderer an den 13 Mühlen vorüberkommt, die die Geschichte des 23 Kilometer langen Wanderweges bewahrt haben. 

 

Alle zwei Jahre findet der Grumbeere-Markt, der Markt mit historischem Flair in Wallhalben statt. Das ländliche Markttreiben mit bäuerlicher Kultur, alter Handwerkskunst und einem Bauernmarkt, weckt Erinnerungen an fast vergessene Kindheitstage. An zischenden und dampfenden Pfannen werden nach Großmutters überlieferten Rezepten gebrutzelt, was unvergessene Gaumenfreuden beschert. 

 

Freizeit:  

Mühlenwanderweg mit 13 Mühlen

 www.pfaelzer-muehlenland.de

 

Veranstaltungen:  Bruder-Konrad-Ritt  1. Sonntag im Mai

Sickinger Grumbeere-Markt

 www.grumbeeremarkt.de

 

Weitere Informationen:

www.kita-wallhalben.de

www.feuerwehr-wallhalben.de

 www.vfl-wallhalben.de

 

Einwohner:896

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